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Das rote Auge

Die Rötung eines oder beider Augen bedeutet zunächst eine Entzündungsreaktion des Augapfels selbst und nicht zwingend der umgebenden Gewebeanteile. Eine Augenrötung sollte immer beachtet werden. Manchmal liegt lediglich eine harmlose Reizung (z. B. bei Rauch) vor, die von alleine verschwindet. Bleibt sie allerdings bestehen oder kommen zusätzliche Beschwerden hinzu, sollte der Augenarzt aufgesucht werden. U. a. kommen folgende Ursachen infrage:

  • Eine Bindehautentzündung (Konjunktivitis), die durch Keime ausgelöst wird, als Ursache für ein "rotes Auge" ist charakterisiert durch verklebte Wimpern, ein rotes, verschmiertes Auge mit normaler Sehschärfe und normaler Pupille. Sehschärfe, Pupillenweite und Pupillenreaktion müssen unbeeinträchtigt sein, andernfalls handelt es sich nicht um eine Konjunktivitis.

  • Allergien können mit Augenrötung einhergehen. Juckreiz stellt ein zusätzlich typisches Symptom dar.

  • Trockene Augen gehen mit Augenrötung einher. Weitere Zeichen sind Fremdkörpergefühl, Brennen, "müde" Augen oder Probleme in rauchiger Luft.
  • Hornhauterkrankungen können Ursache eines einseitigen "roten Auges" sein. Sie erfordern augenärztliche Spezialuntersuchung.

  • Eine relativ enge, eventuell entrundete Pupille weist auf eine akute Regenbogenhautentzündung (Iritis) als Ursache des "roten Auges" hin.

  • Ein schmerzhaftes rotes Auge kann auf eine akute Augendrucksteigerung (akutes Glaukom, Winkelblockglaukom,) hinweisen.

  • Eine Störung der Blutzirkulation kann ebenfalls Augenrötung hervorrufen (z.B. Gefäßveränderungen in der Augenhöhle, Tumorbildung oder Gefäßneubildungen).

 

Entzündungen der Augenumgebung gehen in der Regel mit Lidschwellung und Lidrötung einher und weisen auf eine Infektion des Lides selbst, des Tränenapparates, der Augenhöhle oder der Nasennebenhöhlen hin.