zu tiefer Augendruck
Sehr geehrte Frau Paulina,
es gibt alle Möglichkeiten, die Sie aufzählen, so kann der Augapfel schrumpfen und das Auge so klein werden, dass das Auge 'verschwindet' und der Augendeckel zu bleibt, wie man es manchmal bei blinden Leuten sieht? Hier könnte man dann eine sog. einwandige Augenschale einsetzen und so die "Optik" verbessern.
Es istdurchaus auch möglich, dass das Auge einfach klein ist, klein bleibt und mit diesem tiefen Druck 'munter weiterlebt'.
Da Sie im Moment noch gut sehen, stehen doch aber die anderen Überlegungen gar nicht an.
Sollte der Augapfel tatsächlich schrumpfen, würde die Sehkraft natürlich nachlassen bis hin zu einer Erblindung.
Nun weiß ich immer noch nicht den wirklichen Grund des niedrigen Druckes bei Ihnen, aber die jetzt verordnete Therapie ist eigentlich eine Art "Standardtherapie".
Atropin dient der Stablilisierung des Ziliarkörpers (der an Kammerwasserproduktion beteiligt ist) und Kortison zur Dämpfung möglicher entzündlicher Reaktion im Auge, aber auch durchaus der Druckerhöhung, die zwar eine sog. Nebenwirkung darstellt, aber in Ihrem Falle durchaus gewollt ist.
Zu der Therapiedauer und dem Zeitpunkt der Druckkontrolle kann ich schwerlich Stellung nehmen, weil ich Vorgeschichte und aktuellen Befund nicht kenne. 4 Wochen Therapiedauer können aber ggf. durchaus sinnvoll sein.
Ob sich unter der Therapie das Oberlid wieder hebt, vermag ich nicht zu sagen, weil ich den Grund nicht kenne.
Ich denke doch, daß Sie vertrauensvoll mit Ihrem Augenarzt sprechen und die Bedenken vortragen sollten.
Alles Gute.
1.Antwort:
zu tiefer Augendruck
Sehr geehrter Herr Prof. Brewitt
Ganz herzlichen Dank! Es ist mir eine Hilfe.
Mit freundlichen Grüssen
Paulina

